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ETF ist nicht gleich ETF

Lupe über vier farbigen Kacheln vor segmentiertem Kreisdiagramm

ETFs gelten oft als einfach, günstig und transparent. Grundsätzlich stimmt das. Trotzdem ist ein ETF nicht automatisch die passende Lösung.

Entscheidend ist nicht nur, dass ein Fonds einen Index abbildet. Entscheidend ist, welcher Index abgebildet wird, wie dieser Index konstruiert ist und welche Rolle der ETF im Gesamtportfolio übernimmt.

Als spezialisierter Berater für ETF- und indexbasierte Anlagestrategien gehen wir deshalb deutlich tiefer als die reine Produktauswahl. Es geht nicht darum, irgendeinen günstigen ETF zu finden. Es geht darum, die richtige Struktur für Ihre Geldanlage aufzubauen.

Betrachtet werden sollte unter anderem, welche Indexmethodik zugrunde liegt, welche Regionen, Branchen und Unternehmen besonders stark vertreten sind, ob Klumpenrisiken oder unerwünschte Überschneidungen entstehen, wie der ETF seinen Index abbildet sowie welche Kosten und steuerlichen Aspekte relevant sind.

Wichtig ist dabei immer der Blick auf das gesamte Depot. Ein ETF kann als Kernbaustein für eine breite Marktabdeckung dienen, gezielt bestimmte Regionen, Anlageklassen oder Faktoren ergänzen oder helfen, Risiken und Schwankungen bewusster zu steuern.

Systematisches Investieren bedeutet deshalb nicht, möglichst viele ETFs zu besitzen oder das gesamte Vermögen ungeprüft in einen einzigen Welt-ETF zu legen. Es bedeutet, eine klare Struktur zu schaffen, Kosten und Risiken bewusst zu steuern und die Strategie auch dann beizubehalten, wenn Märkte schwanken.



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